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Manuelle Therapie

Manuelle Medizin ermöglicht die Diagnostik und Behandlung funktioneller Störungen des Bewegungsapparates. Sie kuriert die Bewegungseinschränkungen und gleichzeitig die oftmals damit verbundenen Schmerzen.

Manuelle Medizin ermöglicht die Diagnostik und Behandlung funktioneller Veränderungen am Bewegungsapparat. Ein durch Arthrose oder nach Verletzung verändertes Gelenk kann sie zwar nicht in die ursprüngliche Form zurück bringen, aber sie kann Funktionsstörungen lindern oder ganz beheben, die auf Gelenkverformung, aber auch auf Blockierungen, 'falschen Bewegungen' oder Haltungsfehlern beruhen.

Geschichte der Manuellen Medizin

Ende des 19. Jahrhunderts wurden seit Jahrhunderten überlieferte manuelle Techniken systematisiert und gründlicher erforscht. In den USA entstand daraus eine eigene Richtung der Medizin, die Osteopathie. In Deutschland und weiteren europäischen Ländern übernahmen seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts bestimmte Techniken. Seit 1976 ist die Methode 'schulmedizinisch' anerkannt, und es existiert die Zusatzbezeichnung Chirotherapie.

Gelenkanatomie und Bewegungsablauf

Zwei oder mehrere Gelenkpartner bilden ein bewegliches Gelenk. Mit von der Partie sind aber auch Bänder, Gelenkkapseln, Sehnen, Muskeln und - um das Ganze steuerbar zu machen - Nerven und Sinnesorgane.

Diagnostik im Rahmen der Manuellen Medizin

Bei der Manuellen Medizin steht vor einer möglichen Behandlung immer erst eine ausführliche Diagnostik mit Befragung und unterschiedlichen Untersuchungen. Diese sind notwendig um behandelbare Krankheitsbildern von anderen wie z.B. entzündlichen Erkrankungen abzugrenzen.

Vorgehensweisen in der Manuellen Medizin

Für den Patienten nicht unbedingt zu trennen, für die Behandlung aber wesentlich ist das zweigeteilte Vorgehen in der manuellen Medizin. Auf die manualmedizinische Diagnostik folgt unmittelbar die entsprechende manuelle Therapie.

Einsatzmöglichkeiten der Manuellen Medizin

Das Einsatzgebiet der Manuellen Therapie sind Störungen der Gelenkfunktion, die Beschwerden wie Schmerzen oder eingeschränkte Beweglichkeit verursachen. Durch die spezielle Diagnostik dieser Methode lässt sich ermitteln, ob die Manuelle Therapie einen Erfolg verspricht oder ob eher andere Methoden (z.B. die Gabe entzündungshemmender Substanzen, chirurgischer Eingriff) zum Ziel führen.

Risiken der Manuellen Medizin

Selbst bei kunstgerechtem Vorgehen kann, vor allem bei Manipulationen an der Halswirbelsäule, ein Restrisiko nicht völlig ausgeschlossen werden. Im allgemeinen - kundige Handhabung vorausgesetzt - ist die Manuelle Medizin eine ungefährliche, den Patienten nicht belastende Methode.

Vorbereitungen zur Manuellen Medizin

Vor der Untersuchung und Behandlung sollte der Patient möglichst weder Schmerz- noch Muskel entspannende Medikamente einnehmen, damit die Beschwerden nicht verschleiert werden und die Muskulatur über ihren natürlichen Schutz verfügt.

Nachbehandlung manualmedizinischer Eingriffe

Manchmal genügt ein einziger manualmedizinischer Eingriff, um Beschwerden dauerhaft zu beheben. Häufiger sind wiederholte Mobilisationen/Manipulationen notwendig, bis sich spürbarer Erfolg einstellt. Aktive Bewegung und andere Änderungen des Lebensstils können empfehlenswert sein.

Kosten manualmedizinischer Eingriffe

Ärztlich verordnete Manualtherapie durch Physiotherapeuten fällt unter die Erstattungspflicht der Krankenkassen.

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