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Ausleitungsverfahren

Das gemeinsame Prinzip der ausleitenden Verfahren ist die Ausleitung von Stoffen aus dem Körper, die seine Gesundheit beeinträchtigen. Die bekanntesten Therapieansätze sind die Behandlung mit Aderlass, Blutegeln, Schröpfen, das Ausleiten über den Darm, die Nieren und mit Hilfe hautreizender Methoden.

Die Geschichte der ausleitenden Verfahren

Schon im Altertum versuchte man, den "vergiftenden Substanzen" mit Hilfe von Diäten zu begegnen und die Ausscheidung über die Haut zu fördern. Im Mittelalter verwendeten unter anderem Hildegard von Bingen (Hildegard-Medizin) und Paracelsus ausleitende Verfahren.
In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die ausleitenden Verfahren durch den Wiener Gynäkologen Bernhard Aschner systematisiert und werden deshalb heute auch manchmal "Aschner-Verfahren" genannt. Nach dem heutigen westlichen Medizinverständnis ist die Säftelehre überholt. Ausleitende Verfahren sind trotzdem gegenwärtig wieder populär. Sie werden mit dem Wissen um Reflexzonen kombiniert, die mit den inneren Organen in Verbindung stehen. Ähnliche Ansätze kennt man aus der Akupunktur, wo über die Akupunkturpunkte und die Meridiane (die Energieleitbahnen) die inneren Organe und ihre Funktionen behandelt werden. Auch hier arbeitet man teilweise mit dem Aufsetzen von Schröpfköpfen.

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